Keine erhöhte Unfallhäufigkeit im Straßenverkehr bei Menschen mit Diabetes
Mittels einer retrospektiven Befragung von 119 erwachsenen Typ-1 und Typ-2 Diabetikern konnte gezeigt werden, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass Diabetiker ein höheres Unfallrisiko im Straßenverkehr haben als die Durchschnittsbevölkerung.
Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von ca. 21000 km im Jahr bei den befragten Menschen mit Diabetes konnte im Vergleich mit den Angaben des statistischen Bundesamtes kein erhöhtes Unfallrisiko festgestellt werden. Wichtig ist, dass keiner der Patienten von einem Unfall in Verbindung mit der Hypoglykämie (Unterzuckerung) berichtet hat.
Trotz aller Schwächen einer retrospektiven Befragung zeigen die Ergebnisse, dass Diabetiker zuverlässige Teilnehmer im Straßenverkehr sind.
Quelle: DDZ 07/04
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